Wie bin ich nicht ich selbst?
 



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Angst O.O

Ein scharrendes, nagendes Gefühl macht sich in meiner Magengegend breit. Ich versuche zunächst, es bestmöglich zu ignorieren. Doch es macht mir immer mehr zu schaffen. Ich atme schwer. Oft muss ich seufzen, um dem Gefühl zumindest für eine oder zwei Sekunden Einhalt zu gebieten. Ich lehne mich in meinem Stuhl zurück, nehme meine Hände vom Tisch und lege sie auf meine Beine, starre auf den Tisch. Nachdenklich. Nach einer Weile stehe ich auf, bewege mich langsam und bedächtig durch das Zimmer, durch die Tür den Flur entlang. Ins Bad. Schaue in den Spiegel. Sehe meinen unglücklichen Blick. Versuche hinter meine Augen zu blicken. Was geht da vor? Ein Stoß im Magen. Und schon der nächste. Ich schaue an mir herab. Mit einem lauten *Ratsch* reißt meine Bauchdecke ein großes Loch in mein T-Shirt. Platzt auf. Der Inhalt ergießt sich ins Waschbecken. Blankes Entsetzen durchfährt meinen ganzen Körper. Ich schrecke zurück, stolpere, setze mich unweigerlich auf den Badewannenrand, der mir in den Weg kommt und beobachte mich dabei im Spiegel. Angst-verzerrtes Gesicht, schweiß auf der Stirn, Schmerz. Unaufhörlicher, unertragbarer Schmerz. Beim Zurückstolpern ziehe ich meinen ehemaligen Bauchrauminhalt hinter mir her. Langsam klatscht alles auf den Boden. Blut ergießt sich über die gesamte Fläche des Raums. Meine Hose trieft längst. Kalte Luft an der Innenseite meines Rückens, die jetzt freiliegt. Ein Gefühl von Leichtigkeit vermag es nicht, mir das Entsetzen zu nehmen, das mit jeder Sekunde größer wird. Ich wage nicht zu schreien.
Es wird dunkel. Ich verdrehe die Augen, kippe rücklings in die Badewanne, schlage mir dabei übel den Schädel an und verblute ....

Die Angst ist immer noch da. Sie ist stärker geworden. Eine Träne rollt mir die Wange herunter. Mein Blick schärft sich. Ich sehe wieder in den Spiegel. Erschrocken wasche ich mir das Gesicht, trockne mich ab. Ich bin immer wieder erstaunt, wie real es sein kann, sich etwas vorzustellen. Ich sehe nochmals in den Spiegel, lasse den Blick sinken, fühle mit der Hand meinen Bauch. Ein komisches Gefühl. Ich gehe wieder in mein Zimmer, schalte den Fernseher an und lasse mich berieseln, in der Hoffnung, die Angst vergessen zu können. Obwohl ich immer wieder erneut feststelle, dass es nicht hilft ...
15.11.06 11:51
 


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